Arbeitgeberdarlehen Zinslos

Unternehmerdarlehen Unverzinslich

Wenn das Darlehen dagegen bewusst zinslos sein soll, muss es zwischen den Parteien vertraglich vereinbart werden. Kontrakt Zinssatz Details, das Arbeitgeberdarlehen gilt als zinslos. Besteuerung von Arbeitgeberdarlehen| AOK Mit Antragsschreiben vom 16. Juni 2015 haben die Steuerbehörden die Prinzipien für die steuerliche Beurteilung von Arbeitgeberdarlehen aufbereitet. Eine Arbeitgeberdarlehen besteht, wenn der Arbeitgeber (oder ein Dritter aufgrund des Arbeitsverhältnisses) Gelder an den Mitarbeiter überweist und diese Überweisung auf einem Kreditvertrag basiert. Als Arbeitgeberdarlehen in diesem Sinn werden auch Lohnvorschüsse im Öffentlichen Sektor angesehen, die nach den Vorschussrichtlinien des Staates oder den dazugehörigen Leitlinien der Bundesländer vergeben werden.

Bei den durch das Arbeitgeberdarlehen erhaltenen Zinsvorteilen handelt es sich um monetäre Leistungen (Sachleistungen), die sowohl steuer- als auch beitragspflichtig sind. Die zur Durchführung des lohnsteuerlichen Abzugsverfahrens verpflichteten Arbeitgeber müssen die Lohntarife zurückhalten und zahlen, es sei denn, sie erheben sie als Pauschale nach 40 Abs. 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) oder die Lohntarife werden nicht als Pauschalbetrag nach 37b EWStG vereinnahmt.

Wichtig: Obwohl die Pauschalzahlung nach 37b Ehegattengesetz zu einem fixen Pauschalsteuersatz geleistet wird, führt diese Form der Sachbezüge an eigene Mitarbeiter zu keiner Befreiung von den Sozialversicherungsbeiträgen ( 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 14 S. 14 SvEV). Für die Ermittlung des Zinsvorteils ist zu differenzieren zwischen einer Wertung nach 8 Abs. 2 EGG (z.B. der Mitarbeiter eines Händlers bekommt ein zinsgünstiges Arbeitgeberdarlehen) und einer Wertung nach 8 Abs. 3 S. 1 EGG (z.B. der Bankmitarbeiter bekommt von seinem Arbeitgeber ein zinsgünstiges Arbeitgeberdarlehen unter Anerkennung des Diskontspesen).

Verleiht der Arbeitgeber dem Mitarbeiter ein Darlehen zu einem marktüblichen Satz (Referenzzinssatz), besteht kein zu versteuernder Fremdkapitalvorteil. Dabei können folgende Zinssätze als Maßstab herangezogen werden: der übliche Endkurs am Point of Sale (z.B. Übernahmeangebot des lokalen Kreditinstitutes abzüglich 4 Prozentpunkte Rabatt), der Effektivzins der Dt. Dtb. abzüglich 4 Prozentpunkte Rabatt. Der Erhalt von Zinsvorteilen ist nur dann steuerpflichtig und beitragspflichtig, wenn die Höhe der noch nicht zurÃ??ckgezahlten Darlehen am Ende der Lohnfortzahlung 2 600 EUR Ã?bersteigt.

Bei Überschreitung der oben beschriebenen Freigrenze von EUR 2600 ist das Zuflussdatum der vermögensabhängigen Leistung das Fälligkeitsdatum der Zinszahlung bei einem subventionierten Darlehen und das Fälligkeitsdatum der Rückzahlungsrate bei einem unverzinslichen Darlehen. Beispiel: Der Arbeitgeber gewährt dem Mitarbeiter einen Verbraucherkredit von EUR 10000 zu 2,5 Prozentpunkten Jahreszins, der pro rata temporis einmal im Monat ausbezahlt wird.

Die lokalen Kreditinstitute gewähren solche Kredite mit 5,85 Prozentpunkten Jahreszinsen. Die monatlichen Sachleistungen betragen (3,11 Prozentpunkte von 10000 EUR = 311 EUR x 1/12 =) 25,92 EUR. Oder es können die günstigsten Marktbedingungen (ohne Rücksicht auf individuelle Preiskalkulationen bei Vertragsabschluss) für ein Vergleichsdarlehen zum üblichen Schlusspreis angewendet werden.

Eine Abzinsung von 4 Prozentpunkten auf einen solchen Zins ist jedoch nicht möglich. Beispiel: Änderung des oben genannten Beispiels: Gemäß dem Internet-Angebot einer Hausbank wird ein solches Darlehen mit 5,5 Prozentpunkten Jahreszinsen gewährt. Die monatlichen finanziellen Vorteile betragen (3,00 Prozentpunkte von 10000 EUR = 300 EUR x 1/12 =) 25 EUR.

Werden in diesen Fällen neben dem zinsgünstigen Darlehen keine weiteren Sachleistungen bewilligt, so verbleiben die Zinsvergünstigungen aufgrund der Freistellungsgrenze von 44 EUR steuer- und sozialversicherungspflichtig. Der Zinsvorteil ist nach 8 Abs. 3 SStG ( "Diskontzuschlag" in Höhe von EUR 080 pro Jahr) zu bestimmen, wenn der Arbeitgeber Vergleichsdarlehen - mit Ausnahmen des Zinsniveaus - zu den selben Bedingungen (insbesondere Laufzeit, Zinsbindungsdauer, Rückzahlungszeitpunkt) in mindestens gleicher Höhe an externe Dritte vergibt.

Zur Ermittlung des jeweiligen Zinsniveaus haben die Steuerbehörden keine Einwände dagegen, den am Ende der Kreditverhandlungen mit den Endverbrauchern gewährten durchschnittlichen Rabatt in der Preisanzeige des beschäftigenden Finanzinstituts von dem jeweiligen Zins abzuziehen. Die daraus resultierende Verzinsung ist auf 96 Prozentpunkte festzusetzen, da auch der gesetzliche Diskont von 4 Prozentpunkten zu beachten ist.

Der Zinszuschuss resultiert auch hier aus der Differenz zwischen dem nach den obigen Prinzipien berechneten Zins und dem vom Mitarbeiter im konkreten Anwendungsfall zu entrichtenden zins. Dabei ist nach Beantragung des Zinszuschusses auf den Darlehensbetrag die Abzinsung von EUR 1080 pro Jahr zu beachten. Lediglich in Bezug auf den Überschussbetrag gibt es einen monetären Vorzug, der steuer- und sozialversicherungspflichtig ist.

Beispiel: Eine Hausbank stellt einem Angestellten ein Wohnungsbaudarlehen von 200.000 EUR zu einem jährlichen Zinsaufschlag von einem Prozentpunkt zur Verfügung. In der Regel werden dafür 2 Prozentpunkte verzinst, bei einem durchschnittlichen Rabatt von 0,1 Prozentpunkten für Endverbraucher. Die jährlichen Sachbezüge betragen (0,82% von 200.000 EUR =) 1.640 EUR.

Daraus resultiert nach Abzug der Rabattforderung von EUR 1.080 eine steuer- und sozialversicherungspflichtige Sachleistung von EUR 560. Erfordert der Zins des Vergleichsdarlehens die Stellung von Sicherheiten (z.B. Grundschuld), stellt der Erlass dieser Sicherheiten durch den Arbeitgeber eine (zusätzliche) monetäre Leistung für den Mitarbeiter dar, die vor allem aus den üblicherweise anfallenden Aufwendungen und Honoraren des Grundbuchamts und des notariellen Vertreters für die Sicherstellung des dinglichen Kredits besteht.

Das Zuflussdatum dieser Leistung ist das Datum der Auszahlung des Arbeitgebers. Die der Einkommensteuer zugrunde liegenden Dokumente für den festgestellten Schlusspreis sowie die Ermittlung der Zinsleistungen sind vom Arbeitgeber zu belegen, als Quittungen für das Gehaltskonto zu verwahren und den Mitarbeiter auf Wunsch informell zu informieren. Ungeachtet dessen enthält der BMF-Brief weitere Einzelheiten zur Erfassung von Vereinfachungen für Kreditanstalten als Arbeitgeber.

Wenn der Arbeitgeber einen Bausparvertrag mit der Sparkasse abschließt, die Mindestsparleistung bereitstellt ( "Sparleistung") und der Kreditanspruch nach der Zuweisung des Bausparvertrags auf den Mitarbeiter übergeht, ist dies nur ein Finanzierungsgeschäft, durch das dem Mitarbeiter ein Darlehen zu vorteilhaften Bedingungen zu gewähren ist. Im BMF-Schreiben vom 19. Mai 2015 heißt es, ob bei der nachträglichen Kreditvergabe steuerrelevante Vergünstigungen auftreten - auch wenn sie dem Mitarbeiter von einem Dritten zuteil werden.

Sofern der Zins nicht unter den Marktzinssatz (Referenzzinssatz) fällt, besteht kein steuerbarer monetärer Vorzug. Sofern die Bedingungen des 8 Abs. 3 nicht erfüllt sind, errechnet sich der Vermögensvorteil nach 8 Abs. 2 S. 1 STG aus der Differenz zwischen dem Referenzzinssatz für Vergleichsdarlehen am Ort der Ausgabe oder dem niedrigsten Marktpreis für ein Vergleichsdarlehen und dem im jeweiligen Anwendungsfall vereinbarten Referenzzinssatz.

Entscheidend für die Gesamtlaufzeit des Vertrages ist der Referenzzinssatz zum Vertragsabschluss, d.h. der Zeitraum, in dem der Mitarbeiter das Bauspardarlehen in Anspruch nimmt. Der Referenzzinssatz beim Abschluß des Bausparvertrags durch den Arbeitgeber ist nicht von Bedeutung, da es sich nur um eine Finanzierungsmaßnahme handele. Für den Mitarbeiter hat das eher den Nachteil, dass der Arbeitgeber einen günstigen Bauspardarlehen gewährt.

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