Behavioral Finance

Verhaltensfinanzierung

Die Abteilung Behavioral Finance beschäftigt sich kurz mit der Psychologie der Investoren. Unter dem Begriff "Behavioral Finance" haben sich die wichtigsten psychologischen Fallen aus der Behavioral Finance Forschung etabliert. Die Studie Behavioral Finance untersucht den Einfluss der Psychologie und Soziologie auf das Anlegerverhalten und seine Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Im Allgemeinen unterscheidet Behavioral Finance zwischen drei Arten von Investoren.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[edit | < Quelltext bearbeiten]

Das Fach Behavioral Economics ist ein Fachgebiet der Ökonomie. Der Schwerpunkt Behavioral Finance befasst sich mit dem angeblich irrationalen Handeln an den Finanz- und Finanzmärkten. So hat Adam Smith beispielsweise einen bedeutenden Beitrag geleistet, in dem er die psychologischen Grundlagen des persönlichen Handelns beschrieben hat: The The Theory of Moral Sentiments.

Erst als sie in der Zeit der klassizistischen Theorien versuchen, ihre Fachrichtung als naturwissenschaftliche Fachrichtung zu verankern, beginnen Ökonomen, sich von der psychologischen Forschung zu distanzieren. Dennoch prägte die Psyche die Analysen vieler bedeutender Persönlichkeiten der Entstehung der neuklassischen Theorien, wie Francis Edgeworth, Volfredo Pareto und Irving Fisher. Verschiedene Einflussfaktoren trugen dazu bei, dass sie wieder aufgenommen wurden und die Theorien der Verhaltensökonomie aufgriffen.

Darüber hinaus wurde in den 1960er Jahren in der Kognitionspsychologie das Hirn im Unterschied zu Verhaltensmodellen als Informationsverarbeitungsinstrument betrachtet. In diesem Bereich haben Psychologinnen und -wissenschaftler wie Ward Edwards, Amos Tversky und Daniel Kahneman begonnen, ihre Erkenntnismodelle der Entscheidungsfindung unter Risiken und Unsicherheiten an ökonomischen Verhaltensmodellen des rationalen Handelns zu testen.

Der vielleicht bedeutendste Essay in der Geschichte der Fachrichtung Verhaltensfinanzierung und Verhaltensökonomie wurde 1979 von Kahneman und Tversky verfasst. Andere wichtige Etappen in der Weiterentwicklung der Fachrichtung waren eine gut besuchte und abwechslungsreiche Tagung an der University of Chicago und eine 1997 herausgegebene Sonderedition des renommierten Quarterly Journal of Economics, die an Amos Tversky über Verhaltensökonomie erinnert.

Ursprünglich wurden die Thesen der Verhaltensfinanzierung und der Verhaltensökonomie fast ausschliesslich durch empirische Untersuchungen und Rückmeldungen auf Umfragen aufbereitet. Insbesondere Richard Thaler hat in einer großen Anzahl von Essays spezielle Anomalien des Marktes aus der Sicht des Verhaltensmodells aufbereitet. Die Verhaltensökonomie basiert sowohl auf der sozialpsychologischen als auch auf der individualpsychologischen Grundlage.

Wichtige Beobachtungen führten dazu, dass die Behavioral Finance Literature die mangelnde Synchronität zwischen Beschlüssen zum Erwerb oder zur Erhaltung von Mitteln ansprach. In der Verhaltensökonomie verweisen sie in der Regel auf gewisse beobachtete Anomalien des Marktes und modifizieren konventionelle neoklassische Modellierungen, indem sie ökonomische Entscheidungsträger so darstellen, dass sie manchmal beliebig (heuristisch) agieren oder durch Framing-Effekte beeinfluss.

Generell liegt die Theorien der Verhaltensökonomie im Kontext der neuklassischen Theorien, obwohl die klassische Vermutung eines sinnvollen ökonomischen Vorgehens oft in Frage gestellt wird. Kritikpunkte der Verhaltensökonomie heben in der Regel die Angemessenheit der Wirtschaftsakteure hervor (siehe unter anderem Myagkov and Plott im Jahr 1997). Auch die traditionellen Ökonomen sind gegenüber den Methoden der Experimente und Umfragen, die in der Verhaltensökonomie eine wichtige Funktion haben, kritisch eingestellt.

Kritikern der Verhaltensfinanzierung, wie z. B. Éugene Familia, wird in der Regel die These vom perfekten Absatzmarkt unterstützt. Es wird behauptet, dass Behavioral Finance mehr eine Ansammlung von Fehlern als ein wahrer Ast der Finanztheorie ist, und dass diese Fehlentwicklungen schließlich aus dem Handel genommen oder durch Bezugnahme auf die Gründe der Mikrostrukturen der Märkte erläutert werden.

Die Verhaltensökonomie: Hanno Beck. Springers Gabler, 2014, ISBN 978-3-658-03367-5 Rolf J. Daxhammer, Máté Facsar: Behavioral Finance UVK Verlag mbH/UTB, München 2012, ISBN 978-3-8252-8504-3. Joachim Goldberg und Rüdiger von Nitzsch: Behavioral Finance. FinanzBuch-Verlag, Raimund Schriek, 1999: Besser mit Behavioral Finance: Financial Psychology in Theory and Practice. FinanzBuch-Verlag, Ausgabe 909 Behavioral Finance and Wealth Management.

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Daniela Kahneman, J. L. Knetsch und Richard Thaler: Das Journal of Economic Perspectives. Daniela Kahneman und Amos Tversky: Prospekttheorie: Daniela Kahneman und Amos Tversky: Choix, Valeurs und Kader. Universität Cambridge, 2000. Psychologie und Ökonomie. Zeitschrift für Wirtschaftsliteratur. An Amos Tversky und Daniel Kahneman: An Amos Tversky und Daniel Kahneman:

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Das vierteljährliche Journal of Economics. Verhaltensfinanzierung.

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