Berechnung Beamtenpension Nrw

Kalkulation Beamtenpension Nrw

Bei Teilzeitarbeit kann keine Rente gezahlt werden. Die Jahre der Teilzeitarbeit haben einen dramatischen Einfluss auf das Einkommen von Müttern. Der wichtigste Einflussfaktor auf das Niveau des Einkommens im Leben ist jedoch nach wie vor die Karrierewahl für sie. Wenn eine schlecht bezahlte Beschäftigung und niedrige Arbeitszeiten übereinstimmen, multipliziert sich dies mit niedrigen Einkommen und Renten. Daraus ergibt sich, dass der Einfluss der Teilzeitarbeit auf das "Lebenseinkommen" erheblich ist.

Das Lebensunterhaltseinkommen ist die Summe aus Erwerbseinkommen und Renteneinkommen. Es wird aber auch gezeigt, dass Teilzeitarbeit mit einem erhöhten Stundensatz (z.B. 30 Std. pro Woche) bereits eine signifikante Verbesserung des Lebenseinkommens im Gegensatz zur Teilzeitarbeit mit niedrigen Wochenarbeitszeiten (< 25 Std. pro Woche) einbringt. Beispielsweise fällt das Brutto-Lebenseinkommen um beachtliche 600.000 EUR, wenn 20 Teilzeitstunden nach einem Zweijahresurlaub kontinuierlich geleistet werden, verglichen mit Vollzeitarbeit nach einem Kurzurlaub und Teilzeitarbeit (siehe Grafik).

Wird bis zum Alter von 15 Jahren eine weitere Unterbrechung der Erwerbstätigkeit hinzugerechnet und dann Teilzeitarbeit geleistet, verlieren im Durchschnitt fast 950.000 EUR netto. Wenn eine höhere Anzahl von Teilzeitarbeitsstunden geleistet wird, können diese teilweise aufgefangen werden. So können im so genannten Niedriglohnbereich oder in Niedriglohnberufen tätige Mütter und Väter allein durch ihre Berufsentscheidung mit erheblichen Benachteiligungen in ihrem Lebensunterhalt gerechnet werden.

Viel weniger wichtig als die Wahl des Arbeitsplatzes ist die Länge der Berufsjahre: Die Einkommensunterschiede zwischen einer 35-jährigen und einer 45-jährigen Betriebszugehörigkeit betragen etwa 25 vH. Andererseits erreichen die Lebensbruttoeinnahmen im Niedriglohnsektor "Beherbergung und Gastronomie" nur 54% derjenigen der Techniker. Obwohl die Beschäftigungsquote der Frauen in den vergangenen Dekaden stark gestiegen ist (+16,8 Prozent) und nun 71,7 Prozentpunkte aufweist (männliche Beschäftigungsquote 80,7 Prozentpunkte, 2016), wurde der größte Teil dieses Anstiegs durch Teilzeitarbeit erzielt.

Mit 47,1 Prozentpunkten lag die Frauenteilzeitquote in Österreich weit über dem EU-28-Durchschnitt von 31,9 Prozentpunkten. Lediglich in den Niederlanden ist die Altersteilzeitquote der weiblichen Beschäftigten größer als in Österreich. Im Durchschnitt arbeiten Mütter 31,6 Stunden pro Woche, Männer 39,8 Stunden pro Woche. Zudem verschiebt sich der Stundensatz der Frau in Richtung niedrigerer Stundensätze.

Von 2005 bis 2015 stieg der Prozentsatz der Teilzeitarbeitskräfte, die weniger als 25 Arbeitsstunden leisten, von 25 auf 27% an. Andererseits haben 28 Prozentpunkte der männlichen Bevölkerung eine normale Arbeitsleistung von mehr als 41 Arbeitsstunden, während der Wert für die weiblichen Beschäftigten bei zehn Prozentpunkten liegt. Es sind vor allem die Betreuungsaufgaben, die Mädchen ermutigen, nach dem Mutterschaftsurlaub Teilzeitarbeit zu leisten.

Bei Männern erscheint die Gründung einer Familie nicht als Grund, die Arbeitszeiten zu verkürzen. Mehr als 90 Prozentpunkte der männlichen Bevölkerung mit Kinder unter 15 Jahren sind vollzeitbeschäftigt, verglichen mit nur 20 Prozentpunkten der weiblichen Bevölkerung mit Nachkommen. Die folgende Abbildung zeigt, dass die Frauenteilzeitquote in Tirol, Vorarlberg und Oberösterreich besonders hoch ist, bei gleichzeitig stabilen Vollzeitstellen für Vater.

Die Vollzeitstelle der Mütter beträgt hier knapp 40 Prozentpunkte, während die der Väter weit unter dem österreichischen Durchschnitt von rund 85 Prozentpunkten liegen. Nach einer allmählichen Erhöhung wird der Rentenbetrag auf der Grundlage der Lebenserwartung von 40 Jahren Beschäftigung ab 2028 berechnet; vor der Reformierung wurden die besten 15 Jahre verwendet (Mayrhuber, 2006).

Frühere Rentenreformen haben die Wichtigkeit der Beschäftigungsdauer erhöht: Um die Höchstgrenze für den Ersatz (erste Rente im Verhältnis zum Lebenseinkommen) zu erzielen, benötigt man nun 45 Jahre Versicherung, verglichen mit 40 Jahren vor der Reformierung 2003. Im Jahr 2016 hatten von den rund 31.700 neu anerkannten Altersrenten für die Frau nur 650 eine Versicherungszeit von 45 Jahren, was zwei Prozentpunkten der Neuzuweisungen ausmacht.

Für Männer waren es 50 Prozentpunkte (Pensionsversicherungsanstalt, 2017, vgl. Mairhuber, 2017). Bei einer Erwerbstätigkeit von Vollzeitbeschäftigten in den ersten vier Jahren nach der Entbindung eines Babys wird ihr Arbeitseinkommen auf diese fiktive Beitragsbemessungsgrundlage aufgeschlagen. In der Rentenlücke zwischen Frau und Mann summieren sich die Konsequenzen von langjähriger Teilzeitarbeit und fehlenden Versicherungsjahren.

Die mittlere "Rentenlücke", d.h. der Unterschied in den zwischen Frau und Mann erdienten Rentenansprüchen, ist gewaltig und betrug 37% für neue Renteneintritte in die Altersversorgung. Bei einer langfristigen Teilzeitarbeit von 30 Stunden pro Woche sinkt die monatliche Rente um rund 20 Prozentpunkte, bei 20 Stunden pro Woche beträgt sie gar rund 40 Prozentpunkte. In Österreich wird die Kompatibilität von Arbeit und Familienleben nach wie vor auf Kosten der Frau durchgesetzt.

Dies führt zu niedrigeren Lebenserträgen und damit zu einer erheblichen Begrenzung der finanziellen Ressourcen während der Phase der Erwerbstätigkeit und später auch im Ruhestand. Betrachtet man die Durchschnittslebenserwartung von Müttern, so muss die Problematik der Arbeitszeignorm bei Tarifverhandlungen und künftigen Rentenreformen überdacht werden. Die kaum erreichbare Arbeitszeit-Norm hat negative Auswirkungen auf den Lebensunterhalt von Müttern, vor allem im hohen Lebensalter.

Für den Lebensunterhalt von Gleichaltrigen muss neben dem weiteren Aufbau von Betreuungseinrichtungen (auch in ländlicher Umgebung) auch das Engagement für hoch qualifizierte Teilzeitarbeitsplätze ausgebaut werden. Eine allgemeine Verkürzung der Arbeitszeit wäre das wichtigste Mittel, um die Arbeitsbelastung von Frau und Mann auszugleichen und die Anpassung von Beschäftigung und Pflegezeiten zu verbessern.

Die besonders ausgeprägte Geschlechtertrennung auf dem österreichischen Arbeitsmarktsektor muss durch entsprechende Trainingsprogramme für die Ausbildung von Damen (und Herren) aufgefangen werden. Darüber hinaus bedarf es Anreizmodellen, damit Eltern häufiger und nachhaltiger Urlaub nehmen und ihre Arbeitszeiten nach der Gründung einer Familie verkürzen. Das Problem der Versöhnung im Arbeitsleben wird gleichermaßen von Frau und Mann getragen.

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