Kreditvertrag Kündigen

Kündigung des Kreditvertrages

zwei Wochen nach Aufnahme des Darlehens, um den Darlehensvertrag ohne Angabe von Gründen zu kündigen (Widerrufsrecht). Kreditvereinbarung - Kündigungsoptionen des Darlehensnehmers Ob ein Darlehensvertrag kündbar ist, wann, mit welcher Dauer und unter welchen Voraussetzungen, ist abhängig von der Form des Darlehensvertrages, seiner Dauer und dem Grund für die Kündigung. Festverzinsliche Darlehen können nach 489 Abs. 1 Nr. 1 BGB nach Ablauf der Zinsfestschreibungsfrist beendet werden. Der Kündigungszeitraum umfasst einen Kalendermonat.

Diese Mitteilung wird spätestens am Tag, an dem die Festschreibungszeit abläuft, gültig. Außerdem können gemäß 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB die langfristigen Darlehen beendet werden, wenn die Vollauszahlung des Kredits vor 10 Jahren erfolgt ist. Der Kündigungszeitraum liegt hier bei sechs Monaten. Bei einer Vertragsverlängerung durch eine neue Zinsregelung fängt die 10-Jahres-Frist wieder mit dem Zeitpunkt des Vertragsabschlusses der Vertragsverlängerung an.

Bei Forward Prolongationen heißt das, dass sie unter bestimmten Voraussetzungen vor dem Verstreichen der neuen Festschreibungszeit beendet werden können. Im Falle einer Forward Prolongation wird eine Kreditverlängerung lange vor dem Ende der Festzinsperiode beschlossen. Allerdings tritt die Erweiterung erst zu einem späteren Zeitpunkt, d. h. dem Auslaufen der ursprünglich abgeschlossenen Festzinsvereinbarung, in Erscheinung. In Anbetracht des Abschlusses des Forward-Vertrages vor dem Zeitpunkt des Inkrafttretens der Erweiterung ergibt sich jedoch die Fragestellung, wann die 10-jährige Frist nach 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB beginnen soll.

In der Regel wird von den Kreditinstituten die Auffassung vertreten, dass der Zeitraum erst mit dem in Kraft getretenen neuen Vertrag beginnt und nicht vor dem Ende des neuen Festschreibungszeitraums gekündigt werden kann. 489 Abs. 1 Nr. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) besagt: "Der Kreditnehmer kann einen Kreditvertrag mit festem Zinssatz ganz oder in Teilen, jedenfalls zehn Jahre nach vollständigem Erhalt [.....] kündigen; wird nach Erhalt des Kredits ein neuer Vertrag über den Kreditzins abgeschlossen, so tritt das Datum dieses Vertrages an die Statt des Tages des Eingangs.

"Mit Beschluss vom 14. September 2015 (I-1 O 68/15) hat das Landesgericht Bochum die Klageschrift eines Konsumenten, der sein Kredit verhältnis vorzeitig beendet hat, d. h. 10 Jahre nach Vertragsabschluss, zu Recht bestätigt. Variabel verzinsliche Ausleihungen können nach § 489 Abs. 1 Nr. 1 Nr. 1 Nr. 1 Nr. 2 gewährt werden.

BGB unter Beachtung einer Frist von drei Kalendermonaten zu jeder Zeit. Gemäß 489 Abs. 3 BGB wird eine Beendigung nur effektiv, wenn das Kreditverhältnis innerhalb von zwei Kalenderwochen ab dem Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Beendigung getilgt wird. Bei Hypothekarkrediten besteht ein Sonderkündigungsrecht des Kreditnehmers gemäß § 490 Abs. 2 BGB.

Wenn das Darlehen durch ein dingliches Sicherungsrecht (Hypothek oder Grundschuld) besichert ist, kann der Kreditnehmer das Darlehen mit einer Kündigungsfrist von drei Jahren kündigen, wenn er ein begründetes Kündigungsinteresse hat und das Darlehen mehr als sechs Monatsfristen abgelaufen ist. Im Gegensatz zu den gewöhnlichen Kündigungsfällen hat die BayernLB im Fall der außergewöhnlichen Beendigung einen entsprechenden Rechtsanspruch auf eine angemessene Frührückzahlungsstrafe gem.

500 BGB regelt ein Sonderkündigungsrecht für so genannte allgemeine Verbraucherdarlehen. Gemäß 500 Abs. 1 BGB können diese Darlehen bei unbefristeten Verträgen ohne Einhaltung einer Frist ganz oder in Teilen beendet werden. Es ist daher ausschlaggebend, ob für die vollständige Tilgung des Kredits ein fester Zeitpunkt festgelegt ist oder nicht.

Sie haben jedoch das Recht, in den Darlehensverträgen eine maximale Frist von einem Kalendermonat einzuräumen.

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