Variables Darlehen

Vario-Darlehen

Eine variable Anleihe - eine Alternative zu langfristigen Festzinsen. Im Falle eines variablen Darlehens werden Immobilienkredite mit einem variablen Zinssatz gewährt. Hypothekenlexikon Im Unterschied zu einem festverzinslichen Darlehen hat ein variables Darlehen (auch Darlehen mit variablem Sollzinssatz genannt) keine Sollzinsenbindung, so dass der Zins unverändert geblieben ist. Dies kann die finanzierende Bankengruppe während der Dauer der Transaktion abändern. Ein variabler Kredit trägt somit sowohl ein bestimmtes Zinsrisiko als auch eine Opportunität für den Darlehensnehmer. Im Regelfall kann der Debitor bei der Kreditaufnahme vorteilhaftere Einstiegskonditionen erzielen als bei einem festverzinslichen Darlehen mit langer Festzinsperiode.

Aufgrund steigender Zinsraten kann ein variabler Kredit zu einem Anstieg der Gesamtkosten des Kredits über die Kreditlaufzeit hinweg mit sich bringen. Diese basieren auf dem zum jeweiligen Stichtag der Zinserhöhung am Markt geltenden Zinssatzniveau. Damit dürfen Kreditanstalten den Zins für ein variabel verzinstes Darlehen nicht willkürlich anheben. Diese müssen auf einem Referenzzins wie dem EURIBOR basieren, der die Verzinsung bestimmt, zu der sich die Bank gegenseitig einräumt.

Für die Konsumenten ist ein variabel verzinslicher Kredit in der derzeitigen Tiefzinsphase im Euroraum besonders attraktiv, wenn zudem davon auszugehen ist, dass das Kreditzinsniveau in absehbarer Zeit nicht signifikant anwachsen wird.

Variable Darlehen

Grundsätzlich gliedert sich jede Objektfinanzierung in zwei Säulen: Eigen- und Fremdkapital. Für die Finanzierung von Immobilien stehen zwei Faktoren zur Verfügung. Borrowed Capital, die Summe aus den zu refinanzierenden Kosten und dem verfügbaren Kapital, wird in der Regelfall von einem Darlehensgeber als Immobilienkredit unterlegt. Zu den Klassikern unter diesen Immobilienkrediten gehören das Hypotheken-, das Annuitäts- oder auch das Variablenkredit.

Die Differenz zwischen einem Hypothekarkredit und einem Variabelkredit besteht in der Bestimmung des Zinsniveaus. Im Falle eines Hypothekendarlehens ist dieser Satz bei einem variabel verzinslichen Darlehen an den EURIBOR gekoppelt, wenn der Zins für einen bestimmten Zeitraum fixiert und im Kontrakt festgeschrieben ist. EURIBOR ist der Referenzzins, zu dem sich 44 europÃ?ische BÃ??ros untereinander auszahlen.

Aufgrund dieses Geldmarktzinses wird der variabel verzinsliche Kredit für die kommenden drei Jahre gebildet. Dies hat zur Folge, dass der Zinsfuß alle drei Kalendermonate zurückgesetzt wird. Das variabel verzinsliche Darlehen ist die Variante zum langfristig festverzinslichen Darlehen. Die Sollzinsen des Kredits sind daher nur für die folgenden drei Jahre gültig. D. h. fallende Zinssätze in diesem Zeitraum senken auch den Fremdkapitalkosten.

Von dieser Leitzinssenkung kann man also sehr rasch profitieren. Das heißt aber im Umkehrschluss auch, dass bei einem Anstieg des Zinssatzes in diesem Zeitabschnitt auch der Fremdkapitalzinssatz für das variable Darlehen zunimmt. Somit ergibt sich die Monatsrate aus dem veränderlichen Verzinsung und einem fixen Rückzahlungsanteil. Zugleich hat dieses Darlehen den Nachteil, dass es innerhalb dieser drei Monaten auslaufen kann.

Ein variables Darlehen kann auch zum Zinsänderungsdatum ganz oder zum Teil zurückgezahlt werden. Vor der Aufnahme eines solchen Darlehens sollten auch die verschiedenen Bearbeitungsentgelte und Kreditzuschläge der Darlehensgeber gegenübergestellt werden. Daher kann es sowohl vom Darlehensgeber als auch vom Darlehensnehmer als solches betrachtet werden. Wird z. B. nur eine Kurzfristfinanzierung benötigt, ist ein variables Darlehen von Vorteil.

Obgleich der Darlehensnehmer in naher Zukunft einen höheren Betrag an Geld erwarten kann, kann der variabel verzinsliche Kredit als Überbrückungskredit verwendet werden. Selbst wenn in Zukunft mit stärkeren Leitzinssenkungen zu rechnen ist, kann das Variabeldarlehen sinnvoll sein. Bei stark gesunkenen Zinssätzen und vorläufig nicht absehbaren weiteren Leitzinssenkungen ist es möglich, dieses Variabeldarlehen in ein Festdarlehen zu wandeln.

Unbedingt erforderlich bei dem Variabelkredit ist, dass der Zinssatzmarkt permanent beobachte. Weil so rasch wie die Zinssätze sinken können, sie wieder ansteigen. Mit steigendem Zinsniveau können die Monatszinsen rasch auf ein für den Darlehensnehmer risikobehaftetes und nicht mehr tragbares Maß ansteigen.

Darlehensnehmer, die mit größerer Wahrscheinlichkeit eine Sicherung anstreben, sollten diese Kreditform lange im Voraus in Betracht ziehen. Ein Festdarlehen, bei dem der Zins zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses für eine gewisse Zeit fixiert wird, ist für sie eine gesicherte Variante. Damit können auch teilweise variable Darlehen genutzt werden. Bei dieser Finanzierungsform handelt es sich um ein variables Darlehen und ein festverzinsliches annuitätisches Darlehen.

Auch in diesem Falle basiert das variabel verzinsliche Darlehen auf dem Referenzzins, dem EURIBOR und einem Festzinsdarlehen, dessen Bedingungen durch einen festen Zinssatz festgelegt sind. Bei einem Festdarlehen ist der Zinssatz fest, d.h. das Zinsänderungsrisiko wird verringert. Zugleich erlaubt der Variabelkredit, an fallenden Zinsen zu partizipieren und so die Zinsen signifikant zu senken.

Ebenfalls können für diesen Teil des teilweise variablem Kredit außerplanmäßige Tilgungen erfolgen, ohne dass eine Vorauszahlungsstrafe gezahlt werden muss. Die Höhe des Festzins- oder variabel verzinslichen Kredits im Verhältnis zum gesamten Kreditbetrag kann vom Darlehensnehmer beliebig festgesetzt werden. Ein variabler Teil des Kredits hat keine feste Fälligkeit. Bei fest verzinslichen Darlehen werden die Dauer und der Zins im Kreditvertrag angegeben.

Die Verzinsung ist abhängig vom allgemeinen Zinssatzniveau. Ein Grundbucheintrag sichert auch bei teilweise wechselnden Darlehen das Darlehen des Kreditgebers. Sowohl die beiden Darlehen, das variabel verzinsliche Darlehen als auch das fest verzinsliche Darlehen, werden in der Regel als vorrangig eingestuft. Aufgrund des Zinsrisikos des Variabelkredits berücksichtigt der Darlehensgeber ein Bonitätsrisiko, ob der Darlehensnehmer auch bei steigenden Zinsen noch genügend Handlungsspielraum zur Erfüllung seiner Darlehensverpflichtungen hat.

Dieser Kombidarlehens ermöglicht durch die drei Monate dauernde Sondertilgungsoption eine hohe FlexibilitÃ?t. Dieser Kombikredit ist die optimale Problemlösung für Schuldner, die von der EZB sinkende Zinsen erwarten. Wer seine speziellen Rückzahlungsmöglichkeiten häufig nutzen möchte, gewinnt ebenfalls. Aufgrund dieser erhöhten Rückzahlung kann das variabel verzinsliche Darlehen sehr rasch getilgt werden.

Daher ist es immer zu berücksichtigen, wie hoch der Prozentsatz des teilweise veränderlichen Kredits sein sollte. Daher sind nicht selten kombinierte Kredite von 70:30 oder sogar 50:50 zwischen dem Festzinsdarlehen und dem Variabeldarlehen.